• Neuer Vorstand gewhlt

    Auf diesjährigen Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt.

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  • Kurzfassung S3-Leitlinie

    „Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus, chronische venöse Insuffizienz“

    Sie finden die Downloads unter "Mehr lesen".

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  • Mangelhaft: Aufbereitung von OP-Instrumenten

    Immer noch ein aktuelles Thema! Lesen Sie den ungekürzten Leserbrief von Prof. Dr. Seipp zum Artikel „Kontaminierte Medizinprodukte – Unzählige Fehlerquellen möglich“ aus dem Deutschen Ärzteblatt (Heft 46, November Oktober 2014) unter Mehr Lesen.

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  • Deutscher Preis fr Patientensicherheit

    Die DGfW e. V. unterstützt das Anliegen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit.

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Neuer Vorstand gewhlt

Auf diesjährigen Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Dr. med. Jan Dirk Esters

Präsident

Dr. med. Jan Dirk Esters

Oberarzt am St. Marien-Hospital Lüdinghausen, Sektion Plastische Chirurgie
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Gerson Strubel

Vizepräsident Medizin

Dr. med. Gerson Strubel

Spezialarzt für Angiologie in der Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern
Facharzt für Angiologie, Allgemeine Innere Medizin
Master in Science in Preventive Medicine

Gero Langer

Vizepräsident Pflege

PD Dr. rer. medic. Gero Langer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften in Halle, Koordinator des German Center for Evidence-based Nursing »sapere aude«, aktiv im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (unter anderem als Stellvertretender Sprecher des Fachbereichs »Pflege, Therapieberufe und Hebammenwesen«) sowie in der GRADE Working Group.

Rita Negele-Strau

Fachvorstand Nichtärztliche Heilberufe

Rita Negele-Strauß

Masseurin, med. Bademeisterin und Lymphdrainage-Therapeutin mit eigener Massage- und Lymphdrainagepraxis in Waiblingen.

Jungbecker

Schatzmeister

Rechtsanwalt Dr. Rolf Jungbecker

Fachanwalt für Medizinrecht in der Kanzlei Behrens Dostal in Freiburg im Breisgau

Seipp

Beauftragter für Forschung und Kommunikation

Prof. Dr. med. H.-M. Seipp

Professor an der Technischen Hochschule Mittelhessen, Leiter der Studiengänge Krankenhaus-Technik-Management und Krankenhaushygiene

Jungkunz

Fachvorstand Niedergelassene Ärzte

Dr. med. Wilfried Jungkunz

Facharzt für Dermatologie mit den Zusatzqualifikationen Phlebologie, Venerologie und Lymphologie mit Praxis in Friedberg

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Kurzfassung S3-Leitlinie

„Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus, chronische venöse Insuffizienz“

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„Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus, chronische venöse Insuffizienz“

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Mangelhaft: Aufbereitung von OP-Instrumenten

Immer noch ein aktuelles Thema! Lesen Sie den ungekürzten Leserbrief von Prof. Dr. Seipp zum Artikel „Kontaminierte Medizinprodukte – Unzählige Fehlerquellen möglich“ aus dem Deutschen Ärzteblatt (Heft 46, November Oktober 2014) unter Mehr Lesen.

Leserbrief zum Artikel:
„Kontaminiere Medizinprodukte – Unzählige Fehlerquellen möglich“
Deutsches Ärzteblatt, Heft 46, November Oktober 2014

Über den Kauf hochkomplexer und sehr teurer z. B. (MIC-) OP-Instrumente ent-scheiden Chef- und leitende Oberärzte – primär aus der Sicht deren intraoperativer Anwendung und bis dato zumeist nicht unter dem Aspekt der Instrumenten-Aufbereitung. Weitere Gründe für später „Mängel“ in Aufbereitungseinheiten für Sterilgut (ZSVA) waren und sind sicherlich auch Fehleinschätzungen und / oder Unkenntnis von Geschäftsführern, im Zeichen des Kostendruckes gerade diese wertvollen OP-Instrumente von zu wenig, unzureichend qualifizierten und schlecht bezahlten Hilfskräften aufbereiten lassen. Dabei sind für eine qualifizierte Aufbereitung des wertvollen Instrumentariums – unter anderem (!) – folgende Sachkenntnisse erforderlich über

  • das Instrumenten-Material (Aluminium, Stahl, Chrom-/Nickelanteile etc.) sowie Aufbau und Zerlegbarkeit,
  • die Wirkung verwendeter Wasserqualitäten (Trink-, enthärtetes, vollent-salztes Wasser),
  • die Prozesschemikalien (alkalische Reiniger, Säuren zu Neutralisation, Klarspüler),
  • die Packmaterialien,
  • die Reinigungs- und Sterilisations-Gerätetechnik
  • von Validierungsverfahren und vieles mehr.

Dabei sind die Prozesschemikalien, Packmaterialien und die Geräte jeweils Me-dizinprodukte, deren Hersteller nur ihr spezielles Produkt verantworten und darüber ggf. umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen haben. Von den Kliniken, speziell den Mitarbeitern der ZSVAs wird jedoch erwartet, dass sie über die erforderlichen Kenntnisse all dieser Medizinprodukte gleichermaßen verfügen – denn, lt. MP-Betreiberverordnung haben die Kliniken abschließend die volle Verantwortung für die Konformitäten und den Gesamtprozess. Daher sollte es unstrittig sein, dass die Leitungen von ZSVAs zukünftig eine ingenieurtechnische oder analoge Qualifikation aufweisen müssen.

In der derzeitigen Ausbildung zur „Fachkunde“ von ZSVA-Mitarbeitern dominie-ren jedoch fast ausschließlich private Anbieter – oft mit Unterstützung Produkt-orientierter Industrie-Dozenten. Diese „Ausbildungen“ sind weder staatlich anerkannt noch finden sie im akkreditierten (überwachten) Bereich der Personenzertifizierungen statt, zumeist fehlt die Transparenz der Lern- und Lehrinhalte ebenso wie die nachvollziehbare Methodik und der fachliche Beleg vermittelter Inhalte.

Neben den Struktur- und Führungsfehlern entwickelt sich seit Jahren auch ein Geflecht von Interessenlagen, welches weitere Gefahrenpotentiale für die zukünftige Ergebnisqualität von ZSVAs systematisch fördert:

So werden vom (Industrie-) Arbeitskreis „AKI“ Empfehlungen erstellt („Instrumen-te werterhaltend aufbereiten“), die in nahezu allen Kliniken kritiklos übernommen – und von den privaten „Fachkunde-“ Anbietern in ihren Kursen gelehrt werden.
Sinnvoll wäre es jedoch, Empfehlungen, die primär aus der Interessenlage des Ver-kaufs von z. B. Instrumenten, Reinigungsgeräten oder Prozesschemikalien resultie-ren, zunächst unabhängig und kritisch prüfen zu lassen: So wurden z. B.
seit ca. 2005 Prozesschemikalien für die Instrumentenreinigung mit zunehmend höheren Konzentrationen an Silikaten angeboten, welche sowohl auf den Oberflächen des Instrumentariums als auch der Reinigungs- und Sterilisationsgeräte als braun- gelbliche, schillernde Ablagerungen imponierten. Nach den vielen ZSVA-Schließungen in Bayern und Hessen in 2010/11 informierte der AKI (Presseinfo 2/2011): „Diese Ablagerungen können zwar zunächst rein visuell als ‚schmutzig’ (!) wahrgenommen werden, wenn aber ausgeschlossen ist, dass organische Rückstände maßgeblich beteiligt sind, besteht nach Auffassung des AKI kein Grund zur Schließung“ (…. von Krankenhäusern). Da nach erfolgter maschineller Reinigung jedoch die Inspektion der großen Menge zu bearbeitender Instrumente immer visuell erfolgen muss, sind die ZSVA-Mitarbeiter mit der Entscheidung, ob es sich „nur“ um Silikate oder um Blut/Serum-Reste handelt, systematisch überfordert und braune Beläge wurden – ohne Einzelfallprüfung – als harmlos akzeptiert.
Silikatbeläge sind auf dem Metallinstrumentarium solange fest fixiert, wie sie nicht durch Kratz- oder Schlageinwirkung während des Instrumententransports bzw. in-traoperativer Anwendung als „Glas-ähnliche Partikel“ freigesetzt werden. Während der Nachweis der vom AKI postulierten Unbedenklichkeit dieser Silikat-Ablagerungen aussteht, finden sich seit den 80-er Jahren viele Publikationen über die fatale Wirkung des Silikats „Talkum“, der damals „gepuderten Handschuhe“ (s. bereits Dt.Ärztebl 1991; 88, 23), welche als sterile Partikel in erheblichem Maße granulomatöse Entzündungen und Adhäsionen bei Patienten bedingten. Bis heute werden Talkum-analoge Silikate verwendet, um in der Behandlung von Pleuraergüssen sehr wirksam Verwachsungen mit dem Ziel einer Pleurodese zu erreichen. Dies weist zunächst auf das potentielle Risiko aus Silikatablagerung hin – sinnvoll ist jedoch nicht deren Untersuchung sondern deren Vermeidung, die immer möglich war und ist: Als Reaktion auf diese jahrelange Silikat-Fehlentwicklung mit all ihren schwerwiegenden Folgen für die Kliniken, die dabei – exemplarisch für viele andere – in den öffentlichen Focus geraten waren, werden jetzt Reiniger mit dem Marketing-Hinweis „Silikatfrei“ angeboten („mildalkalischer Instrumentenreiniger, materialschonend für Aluminium geeignet, ... sehr gute Reinigungsleistung, gute Löslichkeit silikatfrei“).

In analoger Weise beinhalten die AKI-Empfehlungen (aktuelle Ausgabe 2012) für die maschinelle Aufbereitung in RDGs die Empfehlung: „Zur Prozessoptimierung und der Erzielung einer gleichbleibenden Ergebnisqualität empfiehlt sich in allen Programmschritten die Verwendung von vollentsalztem Wasser“. Vollentsalztes (VE-) Wasser jedoch zählt neben z. B. hoher Temperatur und Aldehyden zu den bekannten Ursachen der Denaturierung von Eiweißen. Folgt man, wie die überwiegende Zahl deutscher ZSVAs, dieser AKI-Empfehlung, und verwendet auch bereits im ersten Prozessschritt der „Vorreinigung“ VE-Wasser für die benutzten OP-Instrumente, so werden Blut-/Serum-Eiweiß und Gewebereste auf den Oberflächen des Instrumentariums fixiert / „verklebt“. Insbesondere für englumige MIC- und filigrane Gelenk-Instrumente wird der nachfolgende Prozessschritt der eigentlichen „Reinigung“ dadurch erheblich erschwert bzw. es bleiben (ggf. zunehmend mehr) Eiweißreste auf bzw. in den Instrumenten zurück. Konsekutiv werden dann ggf. höhere Konzentrationen an Reinigungsmittel eingesetzt, die Dauer des Reinigungsschrittes verlängert und/oder das noch mit Eiweißresten kontaminierte Instrumentarium benötigt einen zweiten Durchlauf des kompletten Reinigungsprozesses.
In der Konsequenz erhöht dies die Kosten für die Prozesschemikalien, es werden ggf. mehr Reinigungsgeräte benötigt, um die verlängerten Prozesszeiten zu kompensieren und insgesamt nimmt der Verschleiß der teuren OP-Instrumente zu.
Aufgrund unzureichender Ergebnisse der maschinellen Reinigung wurden weiterhin in vielen Kliniken zusätzlich manuelle Vorreinigungen – durch Absprühen auch mit VE-Wasser (!) – eingeführt und zusätzliche Ultraschallgeräte beschafft, die jeweils mit erheblichem Personalaufwand und z. T. unter bedenklichen Arbeitsschutzbedingungen betrieben werden.

Abschließend sei auch noch auf das Risiko erheblicher Wertverluste für Kliniken und Ambulanzpraxen bei Gelenk-, Gleitflächen- und Gewinde-Instrumenten hingewiesen: Aufgrund der üblicherweise unzureichenden Trocknungswirkung der maschinellen Reinigungs- und Desinfektionsgeräte verbleibt Restfeuchte in den Gelenkspalten, so dass eine wirksame Applikation von Pflegeöl behindert wird und „Reibkorrosion“ zu frühzeitigem Verschleiß und Ersatzbeschaffung führt.

So wird verständlich, dass die seit 2010 bekanntgewordenen ZSVA-Mängel die Probleme sehr vieler Kliniken und ambulanter OP-Praxen wiederspiegeln. Hoffnung besteht, dass die chirurgischen AWMF-Fachgesellschaften, allein schon aus der Erkenntnis des Status quo als Fehlentwicklung, zukünftig neben der guten intraoperativen Handhabung auch die Aufbereitungsfähigkeit zu beschaffender Instrumente als Aufgabenstellung erkennen und auch (negative) Erfahrungen austauschen und publizieren. Weiterhin ist die Entwicklung guter Standards und Normen zu investieren, die für die Zertifizierer und Überwachungsbehörden gleichermaßen verbindlich sind. Ggf. lässt sich dies auch gemeinsam mit Unterstützung der neuen Geschäftsführung der Deutschen Krankenhausgesellschaft erreichen, eine von den Partikularinteressen der einzelnen Industrieanbieter weitgehend unabhängige DAkkS-akkreditierte Personenzertifizierung umgehend aufbauen und anbieten.

Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. H.-M. Seipp
Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin, Dipl.-Ing. Umwelt- und Hygienetech-nik
Dt. Ges. für Wundheilung und -behandlung e.V. (Mitgliedsgesellschaft der AWMF)

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Deutscher Preis fr Patientensicherheit

Die DGfW e. V. unterstützt das Anliegen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit.

Sehr geehrte Mitglieder,

unsere Fachgesellschaft unterstützt das Anliegen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit. Den Brief von Herrn Prof. Siebert mit der Bitte um Unterstützung bei der Werbung für den Deutschen Preis für Patientensicherheit des Aktionsbündnis Patientensicherheit finden Sie hier. Bitte prüfen Sie, ob in Ihrer Einrichtung Maßnahmen zur Patientensicherheit eingeführt wurden, die den Kriterien der Ausschreibung entsprechen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns über Ihre Bewerbung  informieren würden. Besten Dank

Die Bewerbungsunterlagen können Sie hier herunterladen:
APS-Ausschreibung
APS-Bewerbungsformular
APS-Preis-Satzung

Ausführliche Informationen zum Aktionsbündnis Patientensicherheit finden Sie unter www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de

In eigener Sache

Bitte denken  Sie an die Mitgliederversammlung am 16.11.2013 in Frankfurt.
Die Tagesordnung finden Sie unter hier.

Bitte melden Sie sich unter www.wunde-wissen.de Kongress Bochum 2014, Menüpunkt Mitgliederversammlung rechtzeitig an. Wir haben einige wichtige Dinge zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

 

Brigitte Nink-Grebe
Generalsekretärin / Geschäftsführerin

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